Zwei Clans mit einer Vergangenheit voller Blut und Tod. Können sie den Frieden wahren?

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Sternenbote
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BeitragThema: » Das Lager des LichtClans   Mi Aug 12, 2015 2:19 pm

» Das Lager

Wo die LichtClankatzen leben

x Das Lager des LichtClans befindet sich an der Stelle, wo der Bach sich das erste mal verzweigt, zwischen den beiden entstehenden Bächen.

x Trotzdem bleibt es meistens relativ trocken, da es liegt unterhalb eines Steinigem Überhangs, der vor langer Zeit mal von Wasser in den Fels ausgewaschen wurde. Diese so entstandene Höhle bildet den Hauptteil des Lagers, vorne liegt der Frischbeutehaufen, hinten, abgetrennt durch Barrikaden von Stöcken, zweigen und Blättern, haben die Königinnen, die Ältesten und der Heiler ihren Bau. Der Heilerbau geht noch tief in den Fels hinein, die den Spalten und Ritzen bewahrt er seine Heilmittel auf.

x Die Krieger und Schüler haben ihre Baue außerhalb der Höhle. Die Lagerlichtung ist umgeben von Schützenden Büschen, die über die Jahre hinweg immer besser verstärkt worden waren, nur noch ein kleiner Ausgang durch einen Tunnel gegenüber des Felsüberhangs ist leicht zu durchqueren. In diese Barriere wurden auch Baue reingeflochten, rechts der Kriegerbau und links der Schülerbau.

x In der Mitte der Lagerlichtung befindet sich ein alter Baumstumpf. Der Baumstamm an sich ist schon lange halb verrottet und die Reste weggeschafft worden, doch der Baumstumpf scheint so fest wie es und je. Von dort hält der Anführer seine Ansprachen und in der Höhle, die zwischen den Wurzeln liegt, hat er seinen Bau.
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Mo Aug 31, 2015 5:41 pm

Pandapfote - Kater - Schüler
Der schwarz weiße Kater hob und senkte Unruhig seinen Brustkorb, er hatte nicht mal annähernd lust weiter zu schlafen, schon seit einer gefühlten Ewigkeit lag er wach in seinem Nest, im Schülerbau und seit wenigen Augenblickenwurde es heller im Bau, durch das dichte Blätterdach drang helleres Tageslicht, welches wohl von dicken Regenwolken gehemmt wurde. Die Ranken und Sträucher konnten das Licht trotz allem nicht länger aussperren und Pandapfote fand er hatte sich bereits lange genug im Nest hin und her gewälzt und war 100 Prozent kurz davor alle anderen zu wecken. Der 9 Monde alte Kater stand also so langsam auf, wie es sein unruhiges Gemüt zu ließ und verließ den Schülerbau. Ohne sich groß um sich selbst, das zerzauste Fell, die Moosfetzen im Pelz oder ähnliches zu kümmern schlenderte der Schüler über den Lagerplatz zum Kriegerbau und setzte sich davor. Es war noch erstaunlich ruhig, wenn einige Katzen auch schon wach waren, was wohl an dem regen lag der so eben begonnen hatte, alle hatten sich zurück gezogen, sodass es fast verlassen wirkte. Irgendwer musste da jetzt raus kommen. Vielleicht würde Funkentanz, der rotweiße Krieger irgend eine Aufgabe einfallen, oder Flüsterdämon, Pandapfotes und Glutpfotes, Vater würde aufstehen und sie könnten gemeinsam etwas unternehmen, wenn sie sich nur die Frischbeute teilten. Pandapfote war stolz auf seinen Vater, und dabei ging es nicht darum, dass er mal Streuner war oder dass er schon irgendwelche Heldentaten begangen hatte. Nein. Der Schüler war stolz, dass Flüsterdämen, SEIN Vater sein Leben als Streuner aufgegeben hatte und den Mut gefunden hatte in den Lichtclan zu kommen um bei ihm und Glutpfote zu sein. Zwar Verstand der große Kater das Misstrauen, dass man ihm entgegen brachte, aber er selbst zweifelte nicht an der Aufrichtigkeit in den Worten des langhaarigen Kriegers. ~Glutpfote!~, dachte er fröhlich, als er lange genug vor dem Kriegerbau gesessen hatte und mittlerweile durchgenässtes Fell hatte, was ihn aber eher wenig störte. Er sprintete rüber zum Heilerbau, welcher tief in den Felsen führte. Jedes mal wenn Pandapfote dieses schwarze Loch in der Wand erblickte kribbelten ihm seine Pfoten und er wollte nicht weiter, aber jedes mal riss er sich zusammen und trat ein. Seine Augen brauchten kurz um sich wieder an die Dunkelheit zu gewöhnen und er folgte der Geruchsspur seines Bruders. Jedoch kam er nicht weit. Aschenfrost lag ihm im weg und den weckte der junge Kater lieber nicht. Der Heiler war oft grummelig und schlecht drauf. Der Kater hatte schon einmal den Fehler gemacht den Heiler seines Clans zu wecken und das wollte er lieber nicht noch einmal tun.Etwas sehnsüchtig sah er auf den kleinen Fellball hinter dem Heiler, welcher sein Bruder dar stellte doch dann verließ er den Bau schnell wieder. Im selben Moment, als der gefleckte Kater mit seinem Blick, ein Auge grün, eines Blau, auf den Frischbeutehaufen sah und sich etwas nehmen wollte, hörte er ein rascheln. Jemand kam durch den Lagereingang und Pandapfotes Schweif zuckte freudig als er seinen Vater erkannte der durch den Gang im Gestrüpp ins Lager trottete. Schnell fuhr er sich einige male mit der Zunge über das Fell in der hoffnung nicht ganz schrecklich aus zu sehen, schließlich wollte er seinen Vater auch nicht beschämen. Pandapfote maunzte ihm einen Gruß zu und deutete dann fragend auf die letzten drei Beutetiere, die sich auf dem Frischbeutehaufen befanden.
Verlässt den Schülerbau | Setzt sich vor den krigerbau und wartet | Guckt beim Heilerbau vorbei | Entdeckt Flüsterdämon und möchte mit ihm essen
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Traumfänger
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Mo Aug 31, 2015 11:12 pm

»› Flüsterdämon


# 4

Die Bachkreuzung «

Zu meinem Glück gab es keine weiteren Zwischenfälle und so konnte ich gemütlich meinen Weg ins LichtClan Lager fortsetzen. Dadurch hob sich meine Stimmung auch wieder ein wenig und es fiel mir schon wieder leichter meine misslungene Tour durchs Terran abzustempeln. Zum Glück hatte ich ja auch noch die Spitzmaus gefangen, auch wenn sie nicht besonders reichhaltig an Fleisch war und sehr wahrscheinlich wirklich nur einen Schüler würde sättigen können. Damit hoffte ich bei ein paar meiner Skeptiker punkten zu können und meine zwei Jungs wenigstens etwas glücklich zu machen. Ich versuchte wirklich schon einiges, wo selbst den einen oder anderen Streuner hätte umstimmen können, doch damit distanzierte ich mich nur noch mehr. Daher bin ich wirklich froh meine zwei Jungs zu haben, sie sind zwar "nur" Schüler, doch sie besitzen mehr Herz und Verstand als der eine oder andere Krieger und das erinnerte mich sehr an Magnolientanz. Wäre sie jetzt noch unter uns, würde sie mir lachend widersprechen und sagen, dass das meine gute Hälfte wäre und dann würden wir uns immer mehr hochschaukeln, bis ich sie würde ins Gras schmeißen oder sie mich überraschen würde. Ach, wie oft bin ich nicht erschrocken, als sie sich von hinten an mich herangeschlichen hat und dann ganz leise gefragt hat: Auf wen wartest du den? Mein Herz hat dann immer einen Satz gemacht und meinen Augen muss man es wohl auch angesehen haben, denn nicht zu selten ist sie lachend auf dem Boden herum gerollt, nur um mich dann anschließend mit ihrem Lachen anzustecken. Ein belustigtes Schmunzeln machte sich auf meinem Gesicht breit, doch als der Lagereingang in nächster Nähe war, gefror es mir in meinem Gesicht. Behutsam, wie als könne die Beute zerbrechen legte ich sie ab und strich mir eilig in schnellen Zügen den größten Dreck aus meinem Fell, heute Nacht würde ich den Rest entfernen können, sobald die anderen schlafen würden. Nachdem ich mit meinem Aussehen nach meinem Gefühl zufrieden war, trat ich durch den daraufhin leicht raschelnden Sträucherwall und sah mich auf der Lichtung um. Viel schien noch nicht los zu sein, doch es war ja auch noch früh und der Regen hielt sicherlich auch noch den einen oder anderen im Scheinschlaf, obwohl ich einmal in einer Erzählung erfuhr, dass LichtClan Katzen eigentlich Schwimmer sind. Da liegt auch schon der knackende Punkt... Ich bin keine LichtClan Katze, zumindest keine reine und ich kann nicht wirklich gut schwimmen, eigentlich kaum, da gehe ich eher unter wie ein Stein den man ins Wasser wirft. Gerade wollte ich meinen Weg zum Frischbeutehaufen fortsetzen, als ich plötzlich von schräg vorne ein Maunzen vernahm. Verwirrt blickte ich vom Boden auf, den ich nach dem eisigen Zug auf der Lichtung bei der Kreuzung immer noch im Auge behalten hatte und erkannte Pandapfote vor mir. Freudig beschleunigte ich meinen Schritt und strich zur Begrüßung meinen Kopf leicht gegen den seinen, da ich immer noch stark triefte durch den Regen. Danach hielt ich meinem Sohn meine Beute direkt vor die Augen und nickte ihm zu. » Eigentlich wollte ich mehr jagen, doch du weißt ja, wie sehr ich Regen liebe «, meinte ich, nachdem ich die Spitzmaus vor meinem Sohn hingelegt hatte. Da ich es bevorzugte nicht unbedingt im Nassen die Beute zu verzehren deutete ich zum Schülerbau oder vielmehr davor, wo sich anscheinend eine Ranke leicht gelöst hatte und ein wenig Schutz vor dem Regen bot, wenn auch nicht viel. Später würde ich das Loch sicherlich noch schließen, doch nicht jetzt. » Lass uns am besten dorthin gehen, sieht nach wenigstens etwas Schutz aus. Ist eigentlich Glutpfote schon wach? «, sagte und fragte ich schon auf halbem Weg zur Unterstell-Möglichkeit.



Erwähnte Katzen:
Pandapfote, Glutpfote, Magnolientanz
Angesprochene Katzen:
Pandapfote

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 11:48 am

Eulensprung - Kätzin - Krigerin
Die getigerte Kätzin lag zusammengerollt neben ihrem Freund Funkentanz. Gestern waren beide noch lange wach gewesen, darum hatte sich die braune Kätzin noch nicht zum aufstehen überreden könne, auch wenn sie schon seit einiger Zeit nur noch vor sich hin dämmerte. Jedoch verlor sich dieser angenehme Dämmerzustand, als sie dumpfe Pfotenschritte vor dem Bau vernahm und die Nervosität draußen, durch den Eingang herein wanderte und den Bau durchflutete. Einige Augenblicke, versuchte Eulensprung noch, wieder in den Dämmerzustand zurück zu kehren, doch es gelang der Kätzin nicht und so erhob sich die kräftige Kriegerin und fuhr sich mit der Zunge durch ihr braunes Fell. Ihre Tieger streifen, sahen verzogen aus und so schüttelte sie sich kurz um das Fell wieder zurecht zu legen. Um Funkentanz nicht zu wecken, verließ sie den Bau und wollte erst einmal wissen, wer sie aufgeweckt hatte. Eulensprung musste sich gar nicht im Lager umsehen, etwas schwarzweißes fiel ihr ins Augen und ohne den kater zu beachten der gerade durch den Lagereingang herein kam und sich mit dem schwarzweißen Haufen unterhielt schritt sie auf dieses zu. Pandapfote, der kleine Giftzwerg. Funkentanz' übermütiger Schüler und Flüsterdämons sohn. "Hey, Pandapfote. Wenn du das nächste mal den gesamten Kriegerbau wecken willst mach das bitte leiser.", erklärte die Kätzin etwas nebensächlich, hatte aber ein belustigtes schimmern in den Augen. Der Schüler musste noch viel lernen, vor allem aber seine Energie zu zügeln. Während Eulensprung das sagte, war sie etwa zwei Schwanzlängen von den Beiden entfernt und war stehen geblieben. Mit kritischem Blick musterte sie dann Flüsterdämon. Die Kriegerin traute dem Kater nicht ganz. ~Was hat er um die Zeit da draußen gemacht?~, fragte sie sich und das winzige Mäuschen war für sie kein Beweiß dass er gejagt hatte. Zwar fand sie den  langhaarigen Kater an sich nicht schlimm, Eulensprung hatte ihn kämpfen sehen und wenn der ehemalige Streuner es ernst meinte, würde er einen guten Krieger abgeben, aber bevor dieser ihr nicht zweifellos sein Treue bewiesen hatte, würde dass Misstrauen bleiben. Allerdings war die kriegerische Kätzin sich in eine Punkt ganz sicher. Selbst wenn die Treue von Flüsterdämon, nicht dem Clan galt, so galt sie doch seinen Söhnen. Glutpfote und Pandapfote. "Wenn du das nächste mal vor hast morgens einfach zu verschwinden, dann sag Traumdeuter vorher bescheid. Ich meine es gut mit dir, auch wenn es vielleicht anders scheint. Aber wenn du dich morgens einfach aus den Kriegerbau stielst, niemandem bescheid sagst, keine Begleitung mit nimmst und am Ende nicht mehr als eine kleine Maus vor zu weisen hast, schürt das nicht unbedingt das Vertrauen mein Guter.", erklärte ich an den Kater gewand. Die Stimme der Kriegerin klang ernst und maßregelnd, aber in gewisser weise auch eindringlich und mit gutem Vorsatz. Was der Kater nun daraus machte war der Kätzin egal. Sie wendete sich von den beiden ab und trottete zum Rischbeutehaufen, wo sie eine Vogel aufnahm und zum Heilerbau trottete. Eulensprung würde Aschenfrost wecken und mit ihm die Beute teilen. Vielleicht würden sie sich auch die Zunge geben. Man wird sehen wie ihr Bruder gelaunt war. Die massige Kriegerin betrat den Heilerbau. Sie brauchte ihre Augen nicht um sich zurecht zu finden, so oft hatte sie schon im Schüleralter, ihren Bruder hier besucht. Sie könnte den Weg blind finden und doch nicht gegen den grauen Heiler stoßen. Als sie vor ihm stand hatten sich ihre Augen an das Licht gewöhnt und Eulensprung fuhr dem Kater, der nach Kräutern und Beeren roch, mehrmals durch das Fell, nachdem sie den Vogel bei Seite gelegt hatte. "Guten Morgen, Brüderchen.", schnurrte sie und setzte sich neben den Kater.
Putzt sich | Verlässt den Bau | Spricht mit Pandapfote und Flüsterdämon | Nimmt sich einen Vogel | Weckt Aschenfrost
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 12:07 pm

Pandapfote - Kater - Schüler
Ein hohes übermütiges schnurren drang aus der Kehle des jungen Katers als er seinen Kopf energisch an den seines Vaters drückte. "Und ich dachte schon du schläfst noch!", freute sich der Schüler und wollte die Beute gerade auf nehmen als eine kräftige Kriegerin ihn ansprach. Eulensprung musste wach geworden sein, als er vor dem Kriegerbau gewartet hatte. "Aäh.. tut mir leid Eulensprung.. kommt nicht wieder vor.", garantierte Pandapfote aufrichtig und ihm wurde ganz heiß unterm Pelz. Es war ihm peinlich die Kriegerin gestört zu haben und erst recht sie geweckt zu haben. Dabei wollte er nur trainieren und selbst ein toller Krieger werden. ~Hoffentlich erzählt sie das nicht Saphirstern... Am ende werde ich erst zum Krieger wenn ich in den Ältestenbau komme!~, dachte der Schüler übertrieben und legte die Ohren verunsichert zur Seite. Als die ältere Kriegerin mit Flüsterdämon sprach sagte er nichts, jedoch war er etwas besorgt. Er glaubte Eulensprung dass sie es meinte, wie sie sagte und verstand das auch, aber sein Vater hatte doch nichts falsches gemacht, oder? Als die Kriegerin zum Heilerbau lief, vermutlich um ihren Bruder zu besuchen sah Pandapfote aufmunternd zu seinem Vater. "Sie meint es wie sie es sagt. Keine Sorge, Eulensprung ist okay." Im Nachhinein war sich der schwarzweiß gefleckte Kater nicht ganz sicher wen, dieser Satz trösten sollte, ihn selbst oder Flüsterdämon.
Der Schüler schüttelte sich und versuchte wieder in seine Hochstimmung zu kommen, was auch relativ gut funktionierte. "Lieber nicht vor den Schülerbau, da wecken wir noch jemanden. Einfach unter den Felsvorsprung.", erklärte der große Schüler und nahm sich die Beute, mit der er sich zischen Heilerbau, Anführerbau und Ältestenbau setzte.
Begrüßt seinen Vater | Antwortet Eulensprung | Redet mit Flüsterdämon | setzt sich unter den Felsvorsprung
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 1:46 pm


x Aschenfrost x

Das Gras unter meinen Pfoten war lang und weich, wie nach einer perfekten Blattgrüne. Hier und da hörte man Beute vorbeihuschen, die keinerlei zu verspüren schien, obwohl Katzengeruch überall hing. Ich streckte mich kurz, ich hatte mir lange mit meiner ehemaligen Mentorin die Zunge gegeben, doch bald war es schon wieder Zeit, aufzuwachen. Irgendwie war es traurig, Nachts ab und zu so einen wunderschönen Ort zu besuchen, nur, um dann am Tag wieder in die harte Realität gerissen zu werden, in der Beute wegrannte und in der das Wetter nicht so wunderschön war, in der das Leben ein Kampf war. »Guten Morgen, Brüderchen.« Und schon war ich wieder da, doch nun dachte ich nicht mehr an schlechtes Wetter oder an zu schnelle Beute. Ich öffnete langsam die Augen und sah meine Schwester neben mir sitzen. »Guten Morgen, Eulensprung Meine Stimme klang noch verschlafen. Vor jedem anderen hätte ich das zu verbergen versucht. Jede andere Katze hätte ich jetzt wohl angefaucht, so dass sie stammelnd wieder raus geflüchtet wäre. Aber Eulensprung war ja nun mal nicht jede Katze, sie war meine Schwester. Und auch wenn ich als Heiler wohl jede Katze relativ gleich behandeln sollte, damit es bei mehreren Verletzungen nicht irgendwelche Schwierigkeiten geben würde, dass ich nach meinen Gefühlen und nicht danach, wer am schnellsten Hilfe bräuchte ging, Jeder wusste, das Eulensprung die einzige Katze im Clan war, die es sich erlauben durfte, neckend mit mir umzugehen, mich zu ärgern und ähnlich. So wie ich sonst mit Katzen umging konnte man denken, ich wäre nicht gerade ein toller Bruder, aber Familie und andere Katzen waren bei mir zwei komplett verschiedene Themen.

Ich bemerkte jetzt erst, dass sie Beute mitgebracht hatte. Ich nickte ihr dankend zu. Es war immer schön, Beute mit Eulensprung zu teilen, das erinnerte mich an alte Zeiten, wo wir beide noch Schüler gewesen waren. Schon damals hatte sie mich Brüderchen genannt und ich sah in ihr die große Schwester, obwohl sie aus dem selben Wurf stammten. Aber ich war nun mal eher kleiner und nicht der beste Kämpfer, so dass es normal gewesen war, dass sie sich schützen vor mich gestellt hatte, wie es sonst eher große Brüder taten. »Und, ist schon etwas los im Lager?« Es schien noch nicht sehr spät zu sein, und von draußen hörte ich das gleichmäßige Prasseln des Regens. Hoffentlich würde dies nicht lange anhalten, das konnte ich jetzt nicht gebrauchen, dass der Fluss und der Bach an der Kräuterwiese überliefen und die Kräuter ertränkten, die ich für die Blattleere so dringend brauchte. Doch die Blattleere war noch ein wenig entfernt, noch lag fast ganz Blattfall vor uns. Noch gab es eine Chance auf ein paar warme Tage, auf schöne Jagdausflüge, bei denen ich es vielleicht endlich mal hinbekommen würde, auch was zu fangen. Gerade jetzt sollten wir jeden tag genießen, bevor das richtig schlimme Wetter kam. Doch ich hatte wohl wichtigeres zu tun, ich musste zusammen mit Glutpfote weiterhin Vorräte für die Blattleere sammeln und ihm so viel Wissen wie möglich weitergeben.

» Wacht auf//Redet mit Eulensprung  x.x Erwähnt: Schneesturm//Glutpfote x.x Angesprochen: Eulensprung «



Zuletzt von Aschenfrost am Di Sep 01, 2015 9:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 4:01 pm

»Saphirstern«


» Es war kühl in dem Baumstamm, welcher seit kurzer Zeit Saphirsterns Schlafplatz war, der Wind zog durch die Wurzeln durch, doch es brachte die Anführerin nicht zum frieren, schließlich war sie gut genährt noch von den Sommermonden und auch ihr dichtes, weiches Fell hielt sie warm.
Doch trotz der kuschligen Atmosphäre zuckten die Ohren der grauen Kätzin, sie war beinahe wach, denn die Stimmen der Clankatzen hallten durch das Lager des Lichtclans. Langsam blinzelnd öffnete Saphirstern noch etwas verschlafen die Augen, sie spürte, dass es kälter wurde als in ihrer liebsten Jahreszeit der Blattgrüne, doch auch mit dem Blattfall war sie recht zufrieden, ihr als Lichtclankätzin machte der Regen sicherlich nichts aus.
Gut gelaunt und mit einem kleinen Lächeln auf dem frechen Gesicht streckte sie sich ausgibig und verließ dann den Bau.
Einige Katzen waren, wie sie bereits gehört hatte wach und Stolz machte sich in der noch so jungen Anführerin breit, so einen gut genährten, gesunden Clan zu haben. Die elegante Kätzin schob sich mit Leichtigkeit durch die Baummwurzeln durch und tänzelte auf Aschenfrost, den Heiler des Clans zu, welchen sie mit einem freundlichen Blick in den Augen bedachte.
Guten Morgen Aschenfrost , wie geht es dir ? miaute sie interessiert, das Wohl ihres Clans war mehr wert als alles andere und dazu gehörte es, sich über das Wohlsein all ihrer Katzen bewusst zu sein.
Kühl ist es heute.. fügte sie noch hinzu und schüttelte sich einmal kurz, um ihr Fell wieder besser in Form zu bringen. Ihr Blick fiel auf den Frischbeutehaufen und leichte Unruhe umschlich sie, denn er war erstaunlich leer. Doch sicherlich würden sich bald Schüler und Mentoren finden, die ihn auffüllen würden und rasch war die Befürchtung der Grauen wieder verflogen. Geduldig sah sie erneut zu Aschenfrostund blickte ihm in die Augen, auf eine Antwort wartend. «
Wacht aus || Geht zu Aschenfrost || Erkundigt sich nach seinem Befinden
Erwähnte Katzen: Aschenfrost
Angesprochene Katzen: Aschenfrost


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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 6:06 pm


xGlutpfotex

Der Geruch von Beute und nassem Fell stieg dem Heilerschüler in die Nase und weckte ihn. Sofort öffnete er seine Augen und setzte sich auf. Eulensprung war in den Heilerbau gekommen und hatte anscheinend Aschenfrost Beute mitgebracht. Draußen musste es ziemlich regnen, der Nässe des Fells und des Prasseln des Regens zu urteilen. Bei dem Geruch des Vogels lief ihm der Speichel im maul zusammen, aber er würde sich nachher etwas holen, wenn er richtig hungrig war und die Beute hoffentlich nicht mehr nass war, wenn es aufgehört hatte zu regnen. Statt sich zu seinem Mentor und seiner Schwester zu gesellen, begann Glutpfote sein Fell von Moosfetzchen zu befreien und es einigermaßen zu richten. Die Anführerin Saphirstern kam dann auch noch zu Aschenfrost und Eulensprung gelaufen. Unterdessen streckte sich Glutpfote und ging danach zum Eingang des Heilerbaus. Vielleicht konnte er ja draußen seinen Bruder finden und mit ihm noch kurz reden, bevor er seine Heilerpflichten für den Tag wieder aufnahm. Und tatsächlich entdeckte er Pandapfote, der nicht weit von ihm entfernt mit Beute saß. Offensichtlich folgte ihm ihr Vater Flüsterdämon. Glutpfote drehte seinen Kopf in Richtung seines Mentors. "Ich bin Draußen, wenn du mich suchst.2, miaute er an Aschenfrost gewandt, bevor er sich wieder umdrehte und durch den Regen huschte. Nach wenigen Schritten war er bereits bei Pandapfote angekommen, der einen etwas regensicheren Platz gefunden hatte. "Guten Morgen Bruderherz.", miaute er erfreut. Sein blindes Auge bemerkte er kaum. Er hatte sich bereits daran gewöhnt, nur halb zu sehen und den Rest "hören" zu müssen, falls man es gewöhnen nennen konnte. Es war mehr das Training, welches er hatte. Inzwischen musste er auch nicht mehr so häufig seinen Kopf hin und her schwingen lassen, um alles zu sehen, wie er es als Junges immer gemacht hatte.

» Steht auf // Morgenwäsche//Sagt Aschenfrost bescheid// Geht zu seinem Bruder x.x Erwähnt: Aschenfrost, Eulensprung, Saphirstern, Pandapfote, Flüsterdämon x.x Angesprochen: (Aschenfrost), Pandapfote «

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 10:22 pm


x Aschenfrost x

»Guten Morgen Aschenfrost , wie geht es dir?« Saphirsterns Stimme lies mich umfahren. Ich nickte ihr höflich zu, gegenüber der Anführerin war ich nicht so schlimm wie bei anderen. Es wunderte mich ein wenig, dass sie extra in den Heilerbau kam, um zu fragen, wie es mir ging, aber na ja, sie war die Anführerin, was hatte es mich zu interessieren, warum sie welchen Bau betrat. »Kühl ist es heute.« fügte sie noch hinzu. Ok, kein Wunder, dass sie lieber drin in einem Bau war. Ich betrachtete ihr Fell, es war regennass. War ich froh, dass man mich nicht jagen schicken konnte, bei dem Wetter musste das die Hölle sein.

Mich störte es ein wenig, dass sie Eulensprung komplett ignoriert hatte. Meine Schwester stand schließlich genau neben mir und wenigstens eine kleine Begrüßung sollte ja wohl möglich sein, das bekam selbst ich meist hin. Doch wie bereits gesagt, sie war die Anführerin, also was solls. »Mir gehts gut. Eulensprung«, ich machte eine kleine Pause und deutete mit dem Schweif auf meine Schwester, »hat mir was zu Essen mitgebracht. Bei dem Wetter bin ich ja fast froh, das Lager nicht verlassen zu müssen.« Ich konnte es mir dann doch nicht verkneifen, extra auf meine Schwester hinzudeuten. Dabei lies ich meine Stimme leicht pikiert klingen. Es war nun mal meine Art, zu zeigen, was mir nicht gefiel und seit ich Heiler war, hatte ich damit auch mehr Glück als in der Kinderstube, wo zwischen den Jungen noch das Recht des Stärkeren galt. Doch jetzt achteten und respektierten mich auch die stärksten Krieger, einen Zustand, den ich zugegebener weise sehr genoss. Ok, vor der Anführerin war das nicht das beste Verhalten, aber meine Schwester war eine gute Kriegerin und verdiente doch wenigstens ein Nicken oder sowas.

In diesem Moment schien auch Glutpfote zu erwachen. Er kam an uns vorbei, da wir nun zu viert an einer Stelle im Heilerbau waren, wurde es langsam eng. »Ich bin draußen, wenn du mich suchst.« Ich nickte meinen Schüler kurz zu und beachtete ihn dann nicht weiter. Ich würde später mit ihm reden, mit ihm die Kräuter durchgehen und ihm zeigen, was besonders wichtig für die Vorbereitungen für die Blattleere war. Glutpfote war ein guter Schüler, aber dies war sein erster Blattfall und solche Dinge hatte ich mit ihm noch nicht durchgenommen. Ich wandte mich also wieder an Saphirstern und erwartete ihre Antwort.

» Antwortet Saphirstern//Leicht pikiert, weil Eulensprung ignoriert wurde//Nickt Glutpfote zu x.x Erwähnt: Saphirstern, Eulensprung, Glutpfote x.x Angesprochen: Saphirstern «



Zuletzt von Aschenfrost am Di Sep 01, 2015 10:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 01, 2015 10:23 pm

Funkentanz

Leises Rascheln weckte mich, doch für einige Zeit blieb ich weiterhin in meinem Nest mit geschlossenen Augen liegen. Zu sehr genoss ich die Nähe die ich zu Eulensprung nun hatte. Ihr Fell berührte das meine und am liebsten hätte ich mich näher an sie gekuschelt und geschnurrt, doch ich hatte das ungute Gefühl das sie mich dann nur schräg anschauen würde und mich anschließend auslachen würde. Ja, so war es halt eben: Ich war nur der beste Freund für sie - nicht mehr, nichts weniger. Unzählige Male hatte ich mir schon vorgestellt wie es sein würde wenn ich ihr meine Gefühle gestehen würde, doch immer endete es negativ. Entweder redeten wir garnicht mehr mit einander, oder sie lachte mich nur aus und hierlt alles für einen Scherz, oder sie lief einfach nur weg. Ich stöhnte leise über meine trüben Gedanken und öffnete nun meine Augen. Es war nun unmöglich für mich wieder einzuschlafen, doch trotz allem war ich zu faul mich jetzt schon aufzuräkeln. Außerdem hörte ich das anhaltende tröpfeln, was mir die Entscheidung aufzustehen noch schwerer machte.

Als sich Eulensprung erhob und kurz ihr Fell pflegte, blieben meine Augen auf ihr hängen, doch fast sofort schloss ich sie wieder, aus Angst das sie meinen unangebrachten Blick bemerken würde. Blamieren brauchte ich mich vor ihr wirklich nicht. Nach wenigen Momenten hörte ich wie ihre Pfotenschritte aus dem Kriegerbau wanderten. Ich selbst räkelte mich dann auch nach einiger Zeit auf und lief  den gleichen Weg, den Eulensprung genommen hatte. Sofort berührten die kleinen Wassertropfen  mein Fell und ich verfluchte das Wetter des Balttfalls dafür. Zwar war ich ein LichtClan Krieger, welche bekannt waren gute Schwimmer zu sein, hasste ich Regen und Gewitter.  Von meinem Standpunkt vorm Kriegerbau, schaute ich mich nach meiner Freundin um und sah gerade noch wie ihr Schweif im Heilerbau verschwand, wo ihr Bruder wohnte. Ich hatte jedoch keine Lust ihr dorthin zu folgen, da es ungeklärte Sachen zwischen mir und dem Clan Heiler gab. Deshalb Etnschied ich mich eher erstmal ein kleines Beutestück zu essen. Es war nicht wirklich etwas produktives, was ich jetzt machte, aber späte würde ich zusammen mit Eulensprung und Pandapfote, meinem Schüler, etwas jagen gehen.

Nun im trockenen, nahm ich mir einen kleinen Fisch von dem Beutehaufen und setzte mich etwas abseits hin. Von hier konnte ich fast das ganze Lager betrachten, doch nicht alzuviele Krieger schienen schon wach zu sein. Mein Blick glitt zum Lagereingang, wo Flüsterdämon und Pandapfote, zusammen standen. Ich wusste nicht wirklich was ich von dem ehemaligem Streuner halten sollte, aber dennoch respektierte ich ihn, außerdem war sein Sohn mein Schüler und dieser war schon ein anständiger, aber dennoch ungezoger junger Kater. Als Saphirstern an mir vorbeilief und in den heilerbau ging, lächelte ich meiner Anführerin kurz freundlich zu, bevor ich den Fisch begann zu essen.
Erwähnte Katzen:Eulensprung, Aschenfrost, Pandapfote, Flüsterdämon, Saphirstern
Erwacht und denkt an Eulensprung || Verlässt den Kriegerbau || Holt sich einen Fisch und beobachtet die Katzen im Lager

[/quote]


Zuletzt von Funkentanz am Sa Sep 12, 2015 12:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Mi Sep 02, 2015 8:14 am

»Saphirstern«


» Aschenfrost's Antwort befriedigte die schöne Anführerin. Die Gegenwart seiner Schwester schien ihm gut zu tun und sich ebenso gu um ihn zu kümmern, geradezu beneidenswert, doch diese enge Bindung machte Saphirstern ebenso zufrieden. Bei seinen Worten über das Wetter seuftze die Graue, zuckte dann jedoch gleichgültig mit den Ohren.
Was muss, dass muss. Also nickte sie, zufrieden und meinte zu Eulensprung, welche eine Kriegerin war, auf die man sich immer verlassen konnte:
Ich hoffe dir geht es eben so gut wie Aschenfrost, auch wenn du heute sicher nicht um ein Lagerverlassen herumkommst... auch Eulensprungs Empfinden lag ihr am Herzen, doch aus Höflichkeit, so fand Saphirstern, fragte man zunächst Heiler und eigentlich auch Heilerschüler nach ihrem Empfinden, doch so schnell wie Glupfote verschwanden war, konnte Saphirstern nicht mal ihren Mund auf machen. Amüsiert sah sie ihm hinterher und maunzte dann in die Richtung der restlichen Zwei im Heilerbau:
Nun gut, hier scheint ja alles besterns zu sein. Eulensprung, wenn du hier ferig bist, komm zu mir. Wir haben eine menge Arbeit vor uns, der Beutehaufen ist ziemlich rar. damit verließ Saphirstern mit dem gewohnten leichtfüßig-eleganten Gang den Heilerbau wieder auf dem Weg, auf dem sie gekommen war.
Sie bewegte sich auf den Frischbeutehaufen zu, welcher sich nicht weit von dem Heilerbau befand. Tatsächlich, er sah eben so leer aus, wie noch von weiter weg. Nun gut, da musste etwas gemacht werden, die Regentropfen, die ihr Fell nässten hin oder her.
Krieger mussten her. Sie dachte sofort an Funkeltanz, da sie sein Lächeln schon aufgeschnappt hatte heute Morgen. Sie stolzierte auf Funkentanz zu, der gerade einen Fisch genoss.
Guten Morgen, ich hoffe du bist munter. kurz sah sich die Schöne nach Pandapfote, dem Schüler des Kriegers um, entdeckte ihn jedoch nicht sofort auf die Schnelle.
Du und Pandapfote kommt mit mir jagen. Du hast sicherlich gesehen, wie wenig Frischbeute vorhanden ist. sie sagte es streng und ohne Wiederrede zuzulassen, doch freundlich wie immer. Abwatend sah sie den Krieger an und hoffte jetzt bereits, ihre Jagd würde erfolgreich werden. «
Antwortet Aschenfrost & spricht mit Eulensprung|| Verlässt Heilerbau || Betrachtet leeren Frischbeutehaufen || Fordert Funkentanz auf zur Jagd
Erwähnte Katzen: Aschenfrost, Eulensprung, Pandapfote, Funkentanz, Glutpfote
Angesprochene Katzen: Aschenfrost, Eulensprung, Funkentanz

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Mi Sep 02, 2015 1:26 pm

Eulensprung - Kätzin - Krigerin
Die Kätzin musste unwillkürlich schnurren, als ihr Bruder sie verschlafen ansah und sie konnte nicht widerstehen ihm noch zwei mal über den Kopf zu lecken. Dabei brummte sie leise und setzte sich schließlich in eine entspannte Seitenposition. Eulensprung betrachtete ihren Bruder kurz und stellte fest das er noch sehr müde, war vermutlich hatte er etwas Stress vor der Blattleere. Die wesentlich größere Kätzin ließ ihren Blick auf den noch schlafenden Glutpfote wandern und ihre Gedanken schweiften etwas ab. Sie genoss die Anwesenheit ihres Bruders und es erinnerte sie an ihre Jungenzeit in der Aschenfrost und sie so lange in ihrem Nest gelegen hatten wie sie wollten. In der Eulensprung noch die Zeit gehabt hatte den ganzen Tag mit ihrem Bruder zu verbringen wenn sie dies wollte. Insgeheim wünschte sie sich jetzt einfach im Heilerbau bleiben zu können und sich mit dem Heiler die Zunge zu geben, bis der Regen aufhörte und die beiden den Bau zum Jagen und Kräuter sammeln verlassen würden. Doch die getigerte Kriegerin wusste genau, dass dies nur Träume waren. Träume denen die Kätzin von sich aus niemals erlauben würde Wahr zu werden. Aschenfrosts stimme hallte durch die Höhle und riss die Braune aus ihren warmen Gedanken. "Ach es geht. Aber langsam dürften jetzt alle wach werden. Manche vom Regen, andere weil die Nestern neben ihnen Kalt werden.", erläuterte Eulensprung und sah ihrem Bruder direkt in die Augen als sie sprach. Durch ein Geräusch am Höhleneingang wendete sie den Blick ab und drehte sich um. Saphirstern war durch die Barrikaden aus Gestrüpp in die Höhle ein getreten und kam auf sie zu. Eulensprung war sich nicht sicher was das zu bedeuten hatte. Es kam nicht alle tage vor das die Anführerin einfach so in den Heilerbau platzte und das so früh am Morgen. ~Veilleicht gibt es eine Nachricht vom Sternenclan?~, überlegte die Kriegerin und achtete auf ein Zeichen, dass sie und Glutpfote den Bau verlassen sollten. Besonders als der junge Kater erwachte und ging sah Eulensprung fragend zu ihrem Bruder, ob sie auch gehen solle. Doch Aschenfrost hatte wohl ganz anderes im Sinn. Als die langhaarige Anführerin ihn grüßte und sich über sein Wohlergehen erkundigte, war die Schwester des Heilers leicht verstört und sie legte die Ohren sachte nach hinten. Warum würdigte die Anführerin sie keines Blickes? Und so ruhte Eulensprungs dunkelgelber Blick auf ihrer Anführerin. Das der graue Heiler zu sprechen begonnen hatte, bekam die Kätzin nicht ganz mit, doch als sie einen Tonfall bemerkte, des sie schon so oft von dem mürrischen Kater gehört hatte zuckten ihre Ohren überrascht auf und Eulensprung sah ihren Bruder auch ebenso überrascht an. Die Überraschung verwandelte sich nach wenigen Augenblicken in eine warme Belustigung und die Kätzin genoss es, dass ihr Bruder ausnahmsweise mal sie verteidigte, statt umgekehrt. Als Saphirstern, sich dann möglichst ungezwungen auch an die braun getigerte Kätzin wendete zuckten die Schnurrhaare der Kriegerin leicht verlegen. "Ja mir geht es auch gut, aber ich würde niemals meinen Tag im Bau verbringen, solange der Clan nicht in Beute schwimmt und die Feinde sich über die Grenzen wagen, oder ich zumindest halb tot bin.", erklärte sie etwas ausfühlicher. Als sie von Feinden sprach dachte sie keineswegs an den Schattenclan, sie dachte an über haupt niemanden bestimmten. Die Kätzin hatte gelernt Alles und Jeden als Feind zu betrachten, wenn es dem Clan gefährlich wurde, nicht wenn es vielleicht gefährlich werden könnte. ~Aber ich werde niemals halb tot sein, weil mein Brüderchen mich vorher dreimal ins Nest zwingt und mich so lange da behält bis es mir wieder zu 100 Prozent gut geht.~, ergänzte die große Kätzin ihren eigenen Satz und sah dabei neckisch zu dem Heiler. Schon als Schüler hatte er sie bei jeder Kleinigkeit in den Heilerbau geschleppt und als Versuchsobjekt für seine schwachen Heilerkünste benutzt. Mindestens drei mal hatte er irgend welche Verletzungen, die von selbst geheilt wären, mit der falschen Paste behandelt worauf hin Eulensprung tatsächlich in den Heilerbau musste. Aschenfrost hatte dann immer gemeint er habe ja recht gehabt und der Kratzer sei viel schlimmer gewesen, als seine Schwester anfangs gedacht hätte. Aber wenn wir beide ehrlich waren, wären die Wunden ohne seine 'Hilfe' innerhalb weniger Tage verheilt gewesen, während sie später teilweise nach einem halben Mond noch zu sehen waren. Aber gut, was tat man nicht alles für seinen Bruder. Saphirstern forderte die Kriegerin auf, später noch zu ihr zu kommen und diese nickte. Als, die beiden Geschwister wieder alleine waren drehte Eulensprung sich wieder um und vergrub energisch ihren Kopf in dem Fell ihres Bruders. Ein lautes schnurren begleitete diese Geste und als die Kätzin sich neben ihn gelegt hatte und Aschenfrost wieder ansah schnurrte sie immer noch, aber dieses mal mit neckendem, aber liebendem Unterton: "Du hast dich kein stück verändert, seit wir Schüler waren, weißt du das eigentlich?" Die Dunkelgelben Augen der Kriegerin funkelten liebevoll und die Kätzin vergrub ihre Pfoten unter sich.
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Fr Sep 04, 2015 12:10 am


x Aschenfrost x

Ich konnte Saphirstern nicht ansehen, ob es ein Versehen gewesen war, dass sie Eulensprung ignoriert hatte oder ob sie es mit Absicht getan hatte; Jedoch hatten meine Worte ihren Sinn erfüllt. Ich hatte gehofft, so etwas wie Scham aus Saphirsterns Stimme herauszuhören, was jedoch nicht glückte, die junge Anführerin war selbstbewusst wie immer und schien sich keiner Schuld bewusst. Na ja, vielleicht war das so, wenn man so jung Anführerin wurde. »Ich hoffe dir geht es eben so gut wie Aschenfrost, auch wenn du heute sicher nicht um ein Lagerverlassen herumkommst...« Dieser Satz war nun an meine Schwester gerichtet und ich unterdrückte eine wahrscheinlich ziemlich unangemessene Antwort, als würde Eulensprung sich um ihre Pflichten drücken! Doch mir war bewusst, dass ich da wahrscheinlich nur übersensibel reagiert hatte. »Ja mir geht es auch gut, aber ich würde niemals meinen Tag im Bau verbringen, solange der Clan nicht in Beute schwimmt und die Feinde sich über die Grenzen wagen, oder ich zumindest halb tot bin.« Das war genau die Antwort, die ich von meiner Schwester erwartet hatte. Auch Saphirstern schien nun zufrieden. »Nun gut, hier scheint ja alles bestens zu sein. Eulensprung, wenn du hier fertig bist, komm zu mir. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, der Beutehaufen ist ziemlich rar.« Ich wollte gerade noch sagen, dass ich vorhatte, später zur alten Fischerhütte gehen wollte um Katzenminze zu sammeln, doch da war sie schon weg. Na ja, Pech, suchte ich mir halt selbst aus, welche Krieger ich mitnahm, zur Fischerhütte nahm ich immer welche mit, man konnte nie wissen, wie die Streuner reagierten, wenn man das Clangelände verließ. Obwohl es leicht verständlich war, schließlich beanspruchten wir einen großen Teil der besten Jagdreviere der Gegend für uns und sammelten dann auch noch Kräuter in ihrem Gebiet. Doch mit Kräutern hatten diese Katzen normalerweise so wie so nicht viel am zu tun, konnten ja meist nicht mal Malve von Ampfer unterscheiden.

Nun, da Saphirstern weg war, kam wieder Leben in Eulensprung. Sie legte sich zu ihm und vergrub mit lautem Schnurren den Kopf in seinem Fell. Auch ich schnurrte und erwiderte die liebevolle Geste. Es war schön zu wissen, das, egal wo man war, irgendwo anders eine Katze war, die einen liebte. Eulensprung war das Einzige, was ihm noch von seiner Familie geblieben war und als seine große Schwester, seine Beschützerin, war sie auch seit langem der wichtigste Teil. »Du hast dich kein stück verändert, seit wir Schüler waren, weißt du das eigentlich?« Ich schnurrte laut, auch wenn ich meiner Antwort einen gespielt genervten Unterton gab. »Alle schwärmen doch immer von den tollen und natürlich überhaupt nicht nervigen jungen Katzen. Warum also verändern?« Ich dachte an meinen Schüler, Glutpfote, der ja derzeit die einzige junge Katze war, mit der ich zu tun hatte und musste zugeben, dass er selbst für mich überhaupt nicht nervig war. Doch schon immer hatte mich diese Überdrehtheit gestöhrt, die viele Jungen un jüngere Schüler besaßen, und auch wenn ich nicht aggressiv oder besonders gemein zu solchen kleinen Nervensägen war, gab ich ihnen zu verstehen, dass sie mich und meine Kräuter in Ruhe lassen sollten. Schon seltsam, dass ich, den viele wahrscheinlich für sehr nervig hielten, was gegen nervige Katzen hatte...

» Antwortet Eulensprung // Denkt nach x.x Erwähnt: Saphirstern, Glutpfote, Eulensprung x.x Angesprochen: Eulensprung «

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Fr Sep 04, 2015 4:36 pm

»› Flüsterdämon


# 5

Ich hatte mich gerade voll meinem Sohn zugewendet, als eine Kriegerin meines neuen Clans aus dem benachbarten Bau trat und sich zu uns wand. Zuerst dachte ich, sie wolle mich vielleicht darum beten mit ihr eine Patrouille zu machen oder noch einmal einfach mich nützlich zu machen, als sie jedoch mir meine vorherige Tat vorwarf. Wut staute sich in mir an, doch ich verbarg sie hinter der aufkommenden Fassade meiner Maske und meinte nur: „Wenn du meinst...“
Mit leicht finsterem Blick schaute ich ihr nach, bis sie im Bau des Heilers verschwunden war als mich mein Sohn aus meinen Gedanken riss und meine Aufmerksamkeit forderte. „Ja, da hast du sicherlich recht“, meinte ich mit belegter Stimme und war mir doch gleichzeitig nicht sicher, ob es die passende Antwort auf seine Aussage war. Ich sollte mich wirklich mehr bemühen meinen Kindern bei solchen Dingen mehr Offenheit zu schenken, doch es viel mir noch nicht allzu leicht. Bei solchen Dingen fehlte mir einfach Magnolientanz an meiner Seite und mich jetzt noch einmal an sie zu erinnern war der wohl größte Fehler gewesen, den ich an diesem Tag machen konnte.
„Weißt du, Pandapfote, mir fehlt eure Mutter in solchen Situationen... Sie hat immer die passenden Worte für mich gefunden, die mich auf der Stelle aufgeheitert haben und – “, mir versagte stockend die Stimme, „ – und... und... Sie fehlt mir einfach überall.“ Ich legte langsam meinen Kopf an den meines Sohnes und unterdrückte ein Schluchzen, was mir relativ misslingen wollte. Verzweifelt stieß ich den Atem aus und versuchte wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. „Es tut mir leid, wenn ich für dich nicht der perfekte Vater oder der gewünschte Vater bin, aber ich versuche mir wirklich Mühe zu geben, aber... Ich habe ... Ich bin es nicht.“ Betrübt ließ ich etwas den Kopf hängen. Wie ich es nur immer schaffen konnte von einem Stück Frischbeute auf so ein Thema zu kommen... Sicherlich hatte ich nun die Stimmung meines Sohnes vollkommen ruiniert, fiel es mir da ein.



Erwähnte Katzen:
Pandapfote,Magnolientanz
Angesprochene Katzen:
Pandapfote

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Fr Sep 04, 2015 6:39 pm

Pandapfote - Kater - Schüler
Der junge Kater zuckte mit den Schnurrhaaren, er fühlte sich unwohl, damit dass Flüsterdämon sich für so schlecht hielt. Für einen schlechten Vater, einen schlechten Krieger. Warum tat er das? Dafür gab es doch überhaupt keinen Grund. Er war doch hier. Und wenn er sich doch Mühe gab und es versucht, dann konnte er doch nicht schlecht sein. Pandapfote selbst hatte auch lange gebraucht, bis er die ersten Kampftechniken beherrschte, aber er hatte sich Mühe gegeben und es so lange Versucht bis es geklappt hatte. Und nur weil er das eben nicht so gut konnte, wie andere hielt er sich trotzdem nicht für einen schlechten Schüler. Er tat doch was er konnte und damit war er nicht schlecht. Natürlich vermisste Pandapfote seine Mutter. Sie war sehr liebevoll gewesen und hatte die drei Geschwister in der Jungenzeit immer versorgt und geliebt. Der schwarzweiße Kater hatte sich immer gegen ihre Anfälle gewehrt in denen sie meinte, die Geschwister müssten ordentlich geputzt werden. Aber insgeheim hatte er es genossen. Aber sie war tot. Sie war tot und sie Jagte mit dem Sternenclan. Doch die Geschwister waren nicht alleine. Sie hatten sich, sie hatten die Erinnerung an Magnolientanz und sie hatten ihren Vater. Aufmunternd schnurrte der Schüler und drückte seinen Kopf an den seines Vaters. Energisch fuhr er an dessen Kopf und Hals entlang bis zu der Schulter des Kriegers. Dabei musste der große Schüler aufstehen und einen Schritt vor machen. Seinem Vater sah er dann fröhlich in die Augen. "Ach was! DU bist kein schlechter Vater. Ich meine du bist hier oder? Du hättest nicht her kommen müssen, aber du bist hier. Außerdem sagst du selbst du gibst dir Mühe und damit kannst du nicht schlecht sein. Und Mutter hätte dich nicht als unser Vater ausgesucht wenn sie nicht geglaubt hätte das du das schaffst. Ich kann dir sagen solange du dir Mühe gibst, es versuchst, niemals weg gehst und deinen Jungen nicht sagst wie schlecht du bist, bist du der perfekteste Vater der DU sein kannst.", schnurrte Pandapfote, dessen Augen jetzt schelmisch funkelten und wedelte mit dem Schweif. Da ihm das Thema unangenehm war und er ohnehin noch recht unkonzentriert war verlor der Schüler schnell das Interesse an dem Gespräch und sah sich nach seinem Mentor um. Funkentanz saß ebenfalls im Trockenen und aß einen Fisch. Der rotweiß getigerte Krieger  war also beschäftigt, trotzdem wusste der große Schüler, dass Funkentanz zu ihm kommen würde um ihm eine Aufgabe zu geben, sobald er fertig gegessen hatte. >Hoffentlich eine Jagdpatrouillie.<, dachte der schwarzweiße Schüler und setzte sich. Noch in dem Moment als er sich der Maus zuwenden Wollte erklang eine bekannte, aber verschlafenen Stimme und Pandapfotes Schweif schoss fröhlich in die Höhe, als er seinen Bruder erblickte. "Glutpfote!", grüßte er den rotgetigerten Heilerschüler und stand auf um ihm entgegen zu laufen. Mit einem Stups von Nase zu Nase begrüßte er diesen und sah ihn fröhlich an. "Flüsterdämon, hat uns eine Maus mit gebracht, teilst du sie mit mir?", fragte der Schüler und wendete sich wieder zu seinem Vater. Die Sonne war höher gestiegen und bald würde Sonnenhoch sein. Jedoch schien das Wetter nicht besser zu werden. Weiterhin Regnete es in strömen und der Wind machte das ganze noch unangenehmer.
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Sa Sep 05, 2015 12:44 pm

»› Flüsterdämon


# 6

Nervös blickte ich mich um, ob jemandem mein kleines Gefühlsmalheur aufgefallen war, doch dem schien nicht so. Ein wenig getröstet von den Worten meines eigenen Sohnes, nickte ich ihm dankend zu und sah mich dann im Lager um. Vielleicht konnte ich mich ja in irgendeiner Weise nützlich machen und helfen, ansonsten würde mir wohl nichts anderes übrig bleiben, wie im Lager etwas an den Wällen der Bauten zu arbeiten oder wieder alleine jagen zu gehen, was allerdings wieder nur falsch verstanden werden würde. Wie ich es doch hasste diese Selbstzweifel zu haben, dabei war ich doch gar nicht mal so schlecht. » Pandapfote meinte ja auch, ich wäre kein schlechter Vater, wieso red ich mir also das nur ein? «, murmelte ich gedankenverloren. Ohne es beabsichtigt zu haben, hatte ich mich am Wall des Schülerbaus zu schaffen gemacht und versuchte nun verzweifelt die doch für ihr Aussehen schwere Ranke wieder an Ort und Stelle zu verfrachten. Zuerst schien es ganz simpel zu sein, doch die Arbeit entpuppte sich schnell als wahre Folter für mein Fell, welches sich in möglichst jedem Widerhaken verhedderte und nur schwer zu entfernen wieder war. » Danke, dass jemand meinte mir helfen zu müssen... «, entfuhr es mir frustriert, als ich schon glaubte fertig zu sein, mich dann jedoch voll in einen abgefallenen Dorn stellte und die Ranke nun bald völlig abriss. Durch das kleine entstandene Loch konnte ich nun Bernsteinpfote sehen und bei dem schlafenden Fellknäul entfloh mir ein amüsiertes Schnurren. Dieses Schnurren endete jedoch in einem angewidert klingenden Knurren, als ich an die Mentorin meiner Tochter dachte. » Wenn ich demnächst einmal das Bedürfnis nach einem - «, meine Stimme ging für einen Bruchteil in einen nachäffenden Tonfall, » - "gut gemeinten Rat" verspüre, dann werde ich eher ins Gras beißen! « Kopfschüttelnd setzte ich meine Arbeit fort, wenn auch mit leicht zuckenden Schwanz, der sich vor Verärgerung einfach nicht mehr legen wollte. Später würde ich wahrscheinlich wegen meiner Pfote noch einmal bei Aschenfrost vorbeischauen müssen, doch jetzt hatte ich erst einmal das Loch zu flicken, welches nun ein wenig größer erschien, aber leichter war zu flicken durch die fehlende Ranke, die sich ohnehin nicht hätte wieder einfädeln lassen.



Erwähnte Katzen:
Pandapfote, Bernsteinpfote, Eulensprung, Aschenfrost
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niemanden

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Sa Sep 05, 2015 10:25 pm

»› Bernsteinpfote


Die Kätzin erwachte langsam und bemerkte sofort die Kälte, welche in ihren Pelz drang. Langsam setzte sie sich auf und kroch verschlafen zum Ausgang des Baus. Als sie müde nach draußen blickte, sah sie sofort, dass es regnete.
In diesem Moment bemekte sie Flüsterdämon, ihren Vater, welcher anscheinend am Schülerbau arbeitete. "Guten Morgen, Flüsterdämon.", begrüßte sie diesen freundlich.
Langsam ließ sie ihren Blick über die Lichtung gleiten, bis dieser an Pandapfote und Glutpfote hängen blieb. "Ich gehe schnell zu Pandapfote und Glutpfote", verabschiedete sie sich daraufhin bei dem Kater und sprang so schnell wie möglich auf und durch das kalte Nass zu ihren Brüdern. "Hallo, Pandapfote, hallo, Glutpfote. Seid ihr schon lange wach?", fragte sie und schüttelte sich das Wasser aus dem Pelz. Obwohl sie dieses als LichtClan-Kätzin einigermaßen gewohnt war, bevorzugte sie eher einen trockenen Pelz und vor allem Regen war nicht besonders angenehm.
Langsam setzte sie sich neben Pandapfote und blickte die beiden Kater mit fröhlich glänzenden Augen an.



» Wacht auf | sieht verschlafen aus dem Bau | Begrüßt Flüsterdämon | rennt durch den Regen zu ihren Brüdern | begrüßt Pandapfote und Glutpfote und setzt sich zu diesen


» Erwähnt: Flüsterdämon, Pandapfote, Glutpfote
» Redet mit: Flüsterdämon, Pandapfote, Glutpfote
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   So Sep 06, 2015 11:09 pm

Traumdeuter - Saphirstern - Funkentanz



Traumdeuter hatte seine Erkundung des Flusses beendet, relativ spät für seine Verhältnisse, er hatte nichts entdeckt, auf jeden Fall Nichts was ihn beunruhigt hätte. Dies war zwar eh ein eher seltenes Vorkommnis, aber es gab auch nichts an diesem Teil der Grenze, was irgendwie wichtig gewesen wäre. Also hatte er aufgrund des fast leeren Frischbeutehaufens noch gejagt, zwei Fische hatte er erwischt. Er kehrte langsam in das Lager zurück, er war ein wenig in Gedanken versunken, aber nicht groß. Schließlich war er an seinem Bestimmungsort, nachdem er stumm das Lager betrat und die Fische am Frischbeutehaufen ablegen wollte, sah er sich zunächst um. Es waren viele seiner Clankatzen anwesend und zwei in seiner unmittelbaren Nähe, da er mit den Fischen im Mund, aber nicht sprechen konnte, legte er sie ab. Sein Blick lag kurz Nachdenklich auf dem Frischbeutehaufen Zu wenig…, dachte er und hob dann seinen Blick, um die Katze, welche etwas entfernter von ihm waren zu beobachten.

Traumdeuter hob wieder seinen Blick und beobachtete nun die anderen Katzen, ein etwas längerer Blick lag auf Saphirstern, wenn sie ihn gesucht hatte, würde sie schon zu ihm kommen, er war heute Morgen als Erster aufgestanden und hatte wie ein schwarzer Schatten das Lager verlassen. Sie stand fast vor ihm, also wäre es unhöflich sie nicht zu begrüßen, auch war Funkentanz nicht weit von ihm entfernt. Ruhig und mit wenig Mimik wandte er sich an die beiden Katzen: „Guten Morgen, Funkentanz und Saphirstern…“
Er hatte zuerst beide im Blick und wandte dann seine vollkomme Aufmerksamkeit an Saphirstern, um ihr noch weitere Worte mitzuteilen:
„Ich war bis eben noch am Fluss, die Grenze zeigte sich willkommener Weise ruhig und unauffällig…“

[war am Fluss jagen | kehrt zurück |legt zwei Fische auf den Frischbeutehaufen | redet mit Saphirstern und Funkentanz]
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Mo Sep 07, 2015 12:24 am

»› Flüsterdämon


# 7

Ich schien augenscheinlich mit meiner dürftigen Arbeit meine Tochter geweckt zu haben, den sie trottete kaum, dass ich mich beinah schon lauthals über Eulensprung geärgert hatte, aus dem Bau und begrüßte mich. Wie üblich natürlich mit meinem vollen Namen und nicht einmal mit "Vater", doch das störte mich nicht. » Na du Schlafmütze, auch schon wach? «, neckte ich sie daher ein wenig, ließ sie jedoch weiter zu ihren Geschwistern ziehen. Es war schon etwas befremdend nicht diese übliche Nähe zu seinen Jungen zu haben, doch es tat gut sie in guten Pfoten zu wissen, auch wenn manche davon ein großes Maul hatten. Ja, es nockte mich immer noch aus der Reserve, wenn ich an diese leicht feindliche Bemerkung der Kriegerin dachte, doch so langsam verflüchtigte sich der Rausch auch schon wieder, wie der davor. Gerade, als ich mich weiter mit dem Flechtwerk beschäftigen wollte, trat der zweite Anführer des Clans in das Lager. Augenscheinlich schien er wie ich auch eine Runde draußen unterwegs gewesen zu sein, doch dies musste später gewesen sein, da ich mich meinte an seinen Pelz erinnern zu können. Auch er schien etwas jagen gewesen zu sein, allerdings mit mehr Erfolg, was mich nur wieder an die Worte von Eulensprung erinnerte. » Soll das irgendein Zeichen sein? «, wand ich mich dem Himmel zu, allerdings ohne Hoffnung eine Antwort zu erhalten. Kurz betrachtete ich meine bisherige Arbeit und entschied nach Hilfe zu fragen, weil alleine würde mir die rechte Seite einknicken oder wieder wegrutschen, was mich früher oder später um den letzten Nerv bringen würde. Daher legte ich die Ranke, welche ich gerade wieder aufgenommen hatte, ab und zupfte mir das eine oder andere Büschelchen aus dem Fell, sowie ich die Einstichstelle des Dornes betrachte und für mich entschied vielleicht doch nicht Aschenfrost, sondern meinen Sohn aufzusuchen. Langsam trat ich an den Rand der kleinen Katzengruppe heran und bekam so noch mit, wie Traumdeuter berichtete, wo er lang gestrichen war. Verwundert legte ich den Kopf leicht schief, da ich ihn hätte eigentlich treffen müssen, wäre er am Fluss entlang gelaufen, vielleicht aber verwechselte ich da ja auch was, daher beließ ich es dabei und erwähnte nur kurz: » Ich war heute morgen auch früh auf und bin an der Waldgrenze entlang, keine Grenzübertritte zu erwähnen. Markierungen wurden auch erneuert. « An den zweiten Anführer gewandt meinte ich dann nur, dass man hätte ja zusammen gehen können und vielleicht beim nächsten Mal daran denken könnte dies umzusetzen. Vermutlich war es reichlich unangebracht gewesen sich in die Unterhaltung einfach so einzumischen, doch wie ich soeben mitbekommen hatte, waren Protokolle anscheinend mehr als erwünscht. So wusste man auch, dass heute bereits jemand an der Grenze zum anderen Clan gewesen war, die Morgenpatrouille wäre damit also abgehandelt. Eigentlich habe ich ja dem gesamten Clan einen Gefallen dadurch getan, aber anscheinend sehen die einen oder anderen dies nicht als solchen, dachte ich darauf, schüttelte innerlich den Kopf und verbannte die Katze, wo mir folgendes an den Kopf geworfen hatte, endlich aus meinem Kopf.



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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 08, 2015 10:40 am

Eulensprung - Kätzin - Krigerin
Die Kätzin schmunzelte etwas und zuckte amüsiert mit dem Ohr. Ihr Bruder hatte sich wirklich nicht verändert. "Verstehe du willst also nur uns andere nicht enttäuschen.", schloss Eulensprung aus dem Miauen ihres Bruders. Liebevoll schüttelte sie den Kopf und schnurrte leise, dann zog sich die Kätzin den Vogel heran und zupfte die Federn von dem Tier, bevor sie einen Bissen den kalten Tieres nahm und es herunter schluckte. Eulensprung hing in Gedanken allerdings, schon nicht mehr bei Aschenfrost. Sie war bei der nächsten Patrouille und grübelte was getan werden musste. Gerade als die Kriegerin noch eine Bissen nahm und das Tier dann ihrem Bruder zu schob hörte sie ein tiefen bedrohliches Knurren. Eulensprung war davon ausgegangen, dass der Regen schlimmer werden würde, aber nicht dass er sich zu einem ausgewachsenen Gewitter entwickelte. Aus Erfahrung wusste die Kriegerin genau, dass jetzt niemand Beute machen würde, bei so einem Wetter war selbst die tapferste Maus nicht mehr unterwegs. Die braun Getigerte erhob sich und stieß ihren Bruder noch einmal Liebvoll mit der Nase an. Sie lief langsam Richtung Ausgang und lugte dann aus dem Gestrüpp hervor, nachdem sie die Höhle verlassen hatte. Es regnete in strömen. "Das musst du dir ansehen Aschenfrost.", forderte sie ihn auf und trat aus dem Bau unter den Felsvorsprung.
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 08, 2015 12:32 pm

»› Kristallfluss


Langsam erhob sich die Kätzin in ihrem Nest. Nachdem sie sich gestreckt hatte, begann sie sich zu putzen, doch als sie nach draußen blickte, bemerkte sie, dass dies ziemlich unnötig gewesen war. Es regnete und kaum, dass sie hinaus getreten war, war ihr Fell bereits vollkommen durchnässt.
Kurz beobachtete sie wie Flüsterdämon am Schülerbau arbeitete, wobei er jedoch einige Probleme zu haben schien. 'Ich esse noch schnell etwas und dann biete ich ihm meine Hilfe an', überlegte sie sich.
Schnell rannte sie über die Lichtung, nahm sich eines der kleineren Beutestücke und rannte wieder an einer vor dem Regen geschützte Stelle, um zu essen.
Nachdem sie die kleine Maus verspeist hatte, ging sie also zu Flüsterdämon, der mittlerweile nicht mehr am Schülerbau stand. Schnell rannte sie durch den Regen und blieb neben dem Kater stehen. Mit einem Blick versicherte er sich, dass er seine Arbeit noch nicht beendet hatte. "Brauchst du noch Hilfe beim Schülerbau?", fragte sie den Kater daraufhin freundlich und wartete daraufhin auf seine Antwort.
Da blickte sie sich um und hoffte, dass sie nun niemanden unterbrochen hatte. Entschuldigend sah sie zu Flüsterdämon. "Wenn ich störe, tut es mir natürlich leid..."



» Wacht auf | putzt sich | sieht Flüsterdämon | isst eine Maus | bietet Flüsterdämon ihre Hilfe an | Hofft, dass sie kein Gespräch unterbrochen hat


» Erwähnt: Flüsterdämon
» Redet mit: Flüsterdämon
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Di Sep 08, 2015 7:32 pm

»› Flüsterdämon


# 8

Zum ersten Mal, seit ich im LichtClan war, entflog mir in aller Öffentlichkeit ein lautes, fast gebelltes, Lachen und amüsiert schaute ich die neu dazu gestoßene Kriegerin an. "Guten Morgen erst einmal, Kristallfluss!", entfuhr es mir immer noch mit leichter Amüsante. Anschließend jedoch kehrte ich in mein altes Muster zurück und schüttelte sachte den Kopf über ihre Frage. "Keine Angst, du bist schon nicht in etwas unbedingt wichtiges hereingeplatzt. Ich habe nur gerade in gewisser Weise bestätigt, was Traumdeuter zuvor schon erwähnt hatte.", antwortete ich ihr dann auch noch verbal und wand mich kurz noch einmal an den zweiten Anführer, "Wie gesagt, du kannst mich gerne das nächste Mal auch fragen, Gesellschaft tut jeder Seele gut." Daraufhin setzte ich mich in Bewegung und lief an Saphirstern vorbei, der ich ein ehrliches respektvolles Nicken zum Abschied schenkte und dann über die rechte Schulter zu der Kriegerin, mit dem rötlichen Fell, meinte: "Ich würde mich ehrlich über Hilfe freuen, ich glaube nämlich, dass ich bald schon mehr zerstört habe, als repariert." (Und) Schon zum zweiten Mal an diesem Tag stahl sich unbewusst ein belustigter Schimmer in meine Augen. Vielleicht war es einfach ein Wink vom SternenClan, der meinen ausgesprochenen Fluch erhört hatte und mir damit doch seinen Zuspruch schenkte. Beruhigend lagen meine Augen auf Kristallfluss, die mir von allen Katzen im Lager immer noch am sympathischsten war, neben meinen Jungen.



Erwähnte Katzen:
Traumdeuter, Saphirstern, Kristallfluss
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Traumdeuter, Saphirstern, Kristallfluss

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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Sa Sep 12, 2015 1:10 pm

Funkentanz

Gerade wollte ich aufstehen, die Reste meines Mahls vergraben und dann meinen Schüler zum jagen aufrufen, als Saphirstern aus dem Heilerbau trat und sich zu mir gesellte. Ich grüßte die Anführerin, nur mit einem Nicken, da ich den letzten Bissen des Fisches noch im Mund hatte. Zwar war ihre Stimme freundlich, wusste ich das man ihr nun am liebsten nicht wiedersprechen sollte. Ich hatte gehofft mit Eulensprung und Pandapfote jagen zu gehen, doch nun schien es als ob Saphirstern den Platz meiner Freundin eingenommen hatte. "Wir können gleich losgehen." Antwortete ich der Kätzin mit einem warmen Lächeln auf dem Gesicht. Mit Eulensprung konnte ich auch später noch raus.

Als dann Traumdeuter sich zu uns gesellte, grüßte ich den Schwarzen mit einem Kopfnicken. Ich erhob mich jedoch, schaute zu Saphirstern um mich zu entschuldigen. und verließ die Katzengruppe. Ich brauchte nur wenige Sekunden um meinen Schüler zu finden. Er stand gerade zusammen mit seinen beiden Geschwistern, Glutpfote und Bernsteinpfote. Als ich die drei Schüler sah, stellte ich mir es für wenige Momente vor wie es bei mir hätte sein können, wären Blütenjunges und Habichtjunges nicht zu schwach gewesen. Bei den Schülern angekommen, schüttelte ich innerlich meinen Kopf um die trüben Gedanken loszuwerden und legte meinen Schweif auf Pandapfotes Rücken.

"Saphirsten möchte das wir sie auf einer Jagdpatroullie begleiten. Was hällst du davon?" Mein Ton war freundlich und obwohl ich nicht wirklich Lust hatte hinaus in den Ragen zu gehen, war ich dennoch gefüllt mit Energie und konnte es kaum erwarten meine Muskeln wieder zu strecken.
Erwähnte Katzen:Eulensprung, Pandapfote, Saphirstern, Traumdeuter, Glutpfote, Bernsteinpfote
Nimmt angebot von Saphirstern an || Schlendert zu seinem Schüler || Denkt an seine verstorbenen Geschwister || Freut sich dennoch auf die bevorstehende Jagd

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[Out: Sorry, ich kam erst heute wieder zum Posten...]
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BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Sa Sep 12, 2015 1:34 pm


x Aschenfrost x

»Verstehe du willst also nur uns andere nicht enttäuschen.« Schnurrend kamen diese Worte aus dem Mund meiner Schwester. »Natürlich nicht« miaute ich sarkastisch. Wäre ja auch zu schade, diese ganzen Nervensägen da draußen zu enttäuschen. Aber die sollten damit zufrieden sein, dass ich dafür sorgte, dass alle gesund blieben, denn das war mein Job, nicht mehr und nicht weniger. Ok, vielleicht sollte ich ab und zu noch ein wenig mit dem SternenClan plaudern.

Eulensprung begann inzwischen, die mitgebrachte Beute zu verspeisen. Sie wirkte leicht abwesend. Doch als plötzlich das grummeln des nahenden Gewitters im Heilerbau ertönte, unterbrach sie ihr Mahl und erhob sich. Ich hatte inzwischen auch schon ein paar Bisse von dem Vogel genommen, so dass fast nur noch Knochen übrig waren. Ich sah meiner Schwester hinterher und überlegte, ob ich ihr folgen sollte, doch im Moment erschien mir der Gedanke, den Bau zu verlassen, nicht sonderlich ansprechend. Doch ich musste dringend noch Katzenminze suchen... Ob das bei dem Wetter noch was werden würde? Andererseits würde nach dem Sturm nichts mehr von dem kleinem Beet übrig sein. Es hieß retten was zu retten war und die wertvollen Kräuter, die ich nicht pflücken würde, irgendwie bedecken, das sie nicht komplett zerstört werden würden. In diesem Moment hörte ich auch die Stimme meiner Schwester. »Das musst du dir ansehen Aschenfrost!« Ich erhob mich schnell und trat flink aus dem Bau. Sanft leckte ich Eulensprung kurz über den Kopf. »Wie spannend, Ich hab ja noch nie in meinem Leben Regen gesehen.« meinte ich sarkastisch. Dann wurde ich etwas ernster. »Ich muss zur alten Fischerhütte, wenn ich das Beet nicht irgendwie schütze, wars das mit Katzenminze für die nächsten Blattwechsel. Bleib du hier und pass auf, das niemand so dumm ist und am Fluss jagen gehen will.« mit diesen Worten lief ich sofort weiter und sah mich im Lager um, nach jemandem, den ich mit einem wunderschönen Spaziergang bei strömendem Regen, Donnergrollen und Blitzen quälen konnte.

Ich entdeckte Flüsterdämon und Kristallfluss, die gerade von Traumdeuter weggingen. Ohne zu zögern ging ich auf die beiden zu. Mir war klar, dass ich wahrscheinlich gerade mitten in ein Gespräch reinplatzte, doch wie so oft störte mich das nicht sonderlich. »Hat einer von euch Zeit? Ich muss zur alten Fischerhütte und zwar am besten noch bevor der Sturm die ganze Katzenminze zerstört hat.« Ich sah mich kurz um. »Und was machen eigentlich so viele Katzen hier draußen? Wollt ihr meine Vorräte schon aufbrauchen, bevor ich sie überhaupt gesammelt habe?« Ich sagte das letzte eher zu mir selbst als zu den anderen. Kurz überlegte ich, ob ich Glutpfote suchen wollte, eine Lektion darin, wie man Kräuter vor etwas schützte könnte er sicher gut gebrauchen. Doch ich entschied mich dagegen, für einen Schüler war es draußen gerade eher nicht sicher.

» Antwortet Eulensprung // folgt ihr nach draußen // Geht zu Kristallfluss und Flüsterdämon x.x Erwähnt: Flüsterdämon, Kristallfluss, Glutpfote, Eulensprung, Traumdeuter x.x Angesprochen: Eulensprung, Kristallfluss, Flüsterdämon «

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Kristallfluss
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7
Grunddaten :
weiblich .x. LichtClan .x. Kriegerin .x. 38 Monde

BeitragThema: Re: » Das Lager des LichtClans   Sa Sep 12, 2015 3:44 pm


x Kristallfluss x


Entschuldigend sah sie Flüsterdämon an. "Oh, tut mir leid. Natürlich, guten morgen", holte sie die vergessene Begrüßung nach.
Erleichtert seufzte sie innerlich auf, als er ihr sagte, dass sie kein Gespräch wirklich unterbrochen hatte.
"Ich würde mich ehrlich über Hilfe freuen, ich glaube nämlich, dass ich bald schon mehr zerstört habe, als repariert." Sie nickte und ging zum Schülerbau, wo sie anfing, Flüsterdämons begonnene Arbeit fortzusetzen, doch in diesem Moment stieß Aschenfrost, der Heiler des Clans, zu ihnen und fragte: "Hat einer von euch Zeit? Ich muss zur alten Fischerhütte und zwar am besten noch bevor der Sturm die ganze Katzenminze zerstört hat. Und was machen eigentlich so viele Katzen hier draußen? Wollt ihr meine Vorräte schon aufbrauchen, bevor ich sie überhaupt gesammelt habe?"
Sie musste sich ein amüsiertes Schnurren verkneifen und blickte zwischen Flüsterdämon und Aschenfrost hin und her.
'Wahrscheinlich ist er der Meinung, dass er bei diesem Wetter keinen Schüler mitnehmen sollte. Ansonsten würde er Glutpfote mitnehmen', überlegte sie. Da fiel ihr Blick in die Richtung des Schülers und seiner Geschwister, neben welchen Pandapfotes Mentor stand. Er schien den Schüler für eine Patrouille abholen zu wollen.
"Wenn es für Flüsterdämon in Ordnung ist, komme ich mit dir", antwortete sie freundlich und fügte an den Krieger gewandt hinzu: "Du könntest ja Glutpfote oder Bernsteinpfote um Hilfe bitten. Sie scheinen Zeit zu haben."

» Redet mit Flüsterdämon | Beginnt mit der Arbeit am Schülerbau | Bietet Aschenfrost ihre Hilfe an | Schlägt Flüsterdämon Glutpfote und Bernsteinpfote als Hilfe vor x.x Erwähnt: Flüsterdämon, Aschenfrost, Glutpfote, Pandapfote, Bernsteinpfote, (Funkentanz) x.x Angesprochen: Flüsterdämon, Aschenfrost «

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